Eddie Vedder

Genre singer-songwriter, Grunge, rock, folk, alternative

Eddie Vedder (* 23. Dezember 1964 in Evanston, Illinois als Edward Louis Seversen III) ist der Sänger, Songschreiber, Gitarrist und Frontmann der Band Pearl Jam. Er spielt zudem noch weitere Instrumente wie Ukulele oder Mundharmonika.

Er war neben Chris Cornell von Soundgarden Sänger der Band Temple of the Dog, einer Tributband für Andrew Wood, den Sänger von Mother Love Bone, der im März 1990 an einer Überdosis Drogen starb. Vorher war Vedder Mitglied der südkalifornischen Band Bad Radio.

Neben der Arbeit mit Pearl Jam hat Vedder mit verschiedenen anderen Musikern zusammengearbeitet und Songs aufgenommen, unter anderem mit Bad Religion, Fastbacks, Neil Finn, Jack Irons, Nusrat Fateh Ali Khan, Cat Power, R.E.M., Supersuckers, The Strokes, Mike Watt, Gary Heffern, Wellwater Conspiracy, C-Average und The Who. Manchmal benutzt er das Pseudonym "Wes C. Addle".
Eddie Vedder schrieb 2007 den Soundtrack für Sean Penns Verfilmung Into the Wild. Im April 2008 ging er auch erstmals als Solokünstler mit den Songs vom Soundtrack auf eine kurze Tour entlang der Westküste der USA.

Vedder hatte eine schwierige Kindheit in Evanston, in der Nähe von Chicago, Illinois. Nachdem sich 1965 seine Eltern trennten, als Eddie erst ein Jahr alt war, heiratete seine Mutter Peter Mueller. Es dauerte Jahre, bis Eddie herausfand, dass Peter Mueller nicht sein leiblicher Vater ist. Mitte der 1970er-Jahre zog die Familie (mit Eddies drei jüngeren Brüdern) nach San Diego County, Kalifornien. In dieser Zeit erhielt er eine Gitarre zu seinem 12. Geburtstag. Dies war auch die Zeit, in der Eddie die Musik für sich entdeckte. Mit 15 lebte Eddie schon alleine und nahm als Nachnamen wieder den ledigen Namen seiner Mutter, Vedder, an, nachdem seine Mutter zum zweiten Mal geschieden wurde. Zu dieser Zeit erfuhr er auch die Wahrheit über seinen leiblichen Vater, einen Mann, den er zwar schon kannte, aber nicht wusste, dass es sich bei ihm um seinen Vater handelte. Eddie zog zurück nach Chicago, wo seine Mutter schon war.

Im Jahr 1984 kehrte er nach San Diego zurück, zusammen mit seiner Freundin (jetzt Ex-Frau) Beth Liebling. Er nahm verschiedene Jobs an, unter anderem als Wärter an einer Tankstelle. Gleichzeitig nahm er zuhause Demokassetten auf. Bald wurde er zum Sänger von Bad Radio. Nachdem er wieder aus der Band ausgestiegen war, erhielt er eine Kassette von Jack Irons, einem Freund aus Seattle (und ehemaligem Schlagzeuger der Red Hot Chili Peppers) mit Musik von Stone Gossard. Vedder nahm den Gesang für drei der bis dahin unfertigen Songs auf. So entstand das sogenannte Mamasan tape, mit dem er in die Band aufgenommen wurde, aus der Pearl Jam wurde.

Vedder liebt Surfen und ist nicht nur Fan von The Who und The Ramones, sondern hegt und hegte enge Freundschaften mit dem Who-Gitarrist Pete Townshend und dem verstorbenen Johnny Ramone. Vedder sprach die Laudatio zur Aufnahme der Ramones in die Rock 'n' Roll Hall Of Fame, geschmückt durch einen frisch zugelegten Mohawk.

Diesen wollte er so lange tragen, bis die USA aufhören, andere Länder zu bombardieren, was er aber nicht durchhielt. Weiterhin ist er Präsident des Ramones-Fanclubs.

Er ist mit Jill McCormick verheiratet und hat eine Tochter Olivia, die am 11. Juni 2004 geboren wurde.


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