Jehro

Genre reggae, chillout, folk, french, world

Jehro

Ein Hauch Reggae, ein Schuss Calypso, eine Portion Parangue und ein guter Teil Folk und Blues. Die karibisch aromatisierte Melange JEHROs zeugt nicht nur von der Freude am Blick über den europäischen Tellerrand, sie beweist auch spielerisch souveränen Umgang mit Song und Atmosphären und offeriert ein Talent, dessen beste Argumente Fantasie und Vielfalt heißen. Jehro nennt sich das Album, das all dies zusammen bringt und mit 11 plus 4 Tracks ein eigenes Universum skizziert.

Die Vielseitigkeit hat ihre Wurzeln, und die liegen im Falle des Songwriters JEHRO in seinen multikulturellen Wurzeln und in musikalischen Lehrzeit, die für ihn zugleich auch eine Zeit des Wanderns war. Geboren als Sohn einer italienisch-griechischen Mutter, die auf Korsika aufwuchs, und eines französischen Songwriters, verbrachte der junge JEHRO seine frühen Jahre in der weltoffenen Hafenstadt Marseille, die er mit 20 Richtung London verließ. Dort angekommen, landete er in einer Künstler-WG in Hammersmith und verbrachte seine Tage im Kreise jamaikanischer und spanischer Musiker. Nebenwirkungen konnten freilich nicht ausgeschlossen werden, und so dauerte es gar nicht lang, dass der der junge Mann nach der Perfektionierung seiner Gitarrenkünste und seiner englischen Sprachkenntnisse mit einem großen Repertoire an Pop- und Reggae-Klassikern auf den Straßen Londons zu sehen war. Seine Bühne waren zunächst Straßenecken, sein Publikum bestand aus Passanten und Passagieren der London-Tube. Zumindest, soweit in diesen genug Platz für einen Mann mit seiner Gitarre und die seelenvolle Interpretation von Bob Marley-Songs war.

Nach einigen Monaten in Cafés und Bars, allein oder mit anderen Musikern, beschloss JEHRO wieder zurück nach Frankreich zu gehen, diesmal allerdings nach Paris. Und hier überschlug ihn die zweite Welle der Inspiration: Pigalle, Montmartre, Belleville, Saint Germain…. JEHRO verbrachte seine Nächte in rauchigen Bars und in Gesellschaft attraktiver Damen, und schrieb in diesem Pool von Emotionen die Songs zu seinem ersten Album L’arbre et le Fruit unter seinem bürgerlichen Namen Jérôme Cotta. Die Franzosen liebten das, und so kamen schnell viele Fans und Freunde zusammen, die den findigen Songwriter nach Kräften unterstützten.
So fand sich JEHRO im Jahr 1999 in den Radioplaylists Frankreichs wieder und genoss den Wein und das exotische Essen in den östlich geprägten Arrondissements von Paris. Seine freie Zeit verbrachte er in Jam-Sessions mit anderen Musikern, zu denen unter anderem Richard Minier und Christian Brun gehörten. Mit ihnen gründete er das Marathonian-Superfruit-Team, das ihm wieder ganz neue Einflüsse bescherte – aber auch von seiner Solokarriere ablenkte.
Aber die Arbeit mit den Superfrüchten war auch superfruchtbar und das Album The Tropical Sound Adventure voller Calypso-Pop und Indo-Elektrosounds, auf denen JEHRO zum Sänger und Erzähler wurde.

Schließlich aber entstanden in einem kleinen Dorf in Südfrankreich, umgeben von romantisch roten und ockerfarbenen Steinmauern, die ersten Melodien für Jehro, sein erstes Album, das er komplett auf Englisch singt und zusammen mit Richard und Christian von Marathonian-Superfruit produzierte. Auf dem Album führt JEHRO die Erfahrungen von Marathonian-Superfruit weiter aus: das Erzählen von Geschichten. Es sind die eigenen Stories und die Geschichten der kleinen Leute, denen man jeden Tag begegnet, in Ton und Wort gefasst von JEHRO und Jake Bailey. Ungemein entspannt, fast unanständig gelassen erzählt JEHRO von den Träumen der Menschen, vom Überlebenswillen und der Unsterblichkeit der Hoffnung auch in schweren Zeiten. Es geht um die Mühen der Freiheit auf Everything, um den Hunger, der nicht immer mit Brot zu besiegen ist und die Liebe, die nicht immer die Romantik betrifft auf I Want Love und die Sehnsucht, die einen nach Haus zieht auf Long Is The Way. Und es geht um Rhythmen und Grooves, die sich langsam und unwiderstehlich in den Körper schleichen: Continuando, das spanische Stück auf dem Album, Stand On, der berührende Country/Blues-Hybrid, der Calypso Shantytown Carnival und das butterweiche Salima, der zweite spanische Song auf Jehro.
Auf der aktuellen Edition findet man – außer zwei Videoclips zu Everything und I Want Love – zudem vier Bonustracks: Eine alternative Version von I Want Love, den Demotrack One Step, The Passers-By und eine ganz intime Version von Stevie Wonders Master Blaster.

In Frankreich wird JEHRO als musikalische Entdeckung des Jahres gehandelt und das Album steht kurz vor Gold. Für den prestigeträchtigen Victoires de le musique wurde Jehro zudem als „bestes Weltmusik-Album“ nominiert. Und er wird auch uns den Sommer verschönern. Mit einem Album, das so sanft und weit daherkommt, wie die abendliche Winde am karibischen Strand…


Source

Top Titel

All I Want 1

All I Want

Everything 2

Everything

Continuando 3

Continuando

Master Blaster 4

Master Blaster

I Want Love 5

I Want Love

Long Is The Way 6

Long Is The Way

Rock You Tender 7

Rock You Tender

Sweet 8

Sweet

Salima 9

Salima

Stand On 10

Stand On

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