Marcel Dettmann

Genre techno, minimal techno, minimal, Berghain, seen live

Roh, rau und reduziert. Um diese Attribute kommt man bei Marcel Dettmann nicht herum. Sein Gespür und seine Vorstellung von elektronischer Musik, sein Umgang damit, manifestieren sich darin. Die DJ-Sets des Ostgut- und Berghain-Residents der ersten Stunde, die Produktionen auf der eigenen Plattform MDR, Remixes für so unterschiedlicher Künstler wie Fever Ray, Junior Boys, Modeselektor oder Scuba und nicht zuletzt sein Debüt-Album für Ostgut Ton treffen sich bei allen notwendigen Kontrasten und Unterschieden an diesen Enden.

Techno ist bei Marcel Dettmann weder geschichtsbefreite Bewegung, noch wehmütige Nostalgie. Das alte Spiel aus Hi-Hats, Bass und Kick Drum bezieht bei dem Berliner seine Spannung aus seiner gewachsenen Tradition und der bewussten Entscheidung aus handelsüblichen Mustern auszubrechen. Reformation und solide Konstruktion stehen über dem Gimmick. Dettmann gießt Motorenöl aus Detroit in europäische Maschinen, erteilt britischer Bassmusik den Jack-Imperativ aus Chicago, kreuzt Klassiker mit abstrakten Zwischentönen und verbindet das Gestern mit dem Heute und Morgen. So stellt er in standhafter DJ-Manier Stimmungen und Verbindungen her, die sowohl alters- und klassen-, aber niemals belang- oder stillos sind, die Improvisationskunst mit sorgfältiger Vorarbeit koppeln und Techno jene oft so schmerzhaft vermisste seriöse Körperlichkeit verleihen.


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Roh, rau und reduziert. Um diese Attribute kommt man bei Marcel Dettmann nicht herum. Sein Gespür und seine Vorstellung von elektronischer Musik, sein Umgang damit, manifestieren sich darin. Die DJ-Sets des Ostgut- und Berghain-Residents der ersten Stunde, die Produktionen auf der eigenen Plattform MDR, Remixes für so unterschiedlicher Künstler wie Fever Ray, Junior Boys, Modeselektor oder Scuba und nicht zuletzt sein Debüt-Album für Ostgut Ton treffen sich bei allen notwendigen Kontrasten und Unterschieden an diesen Enden.

Techno ist bei Marcel Dettmann weder geschichtsbefreite Bewegung, noch wehmütige Nostalgie. Das alte Spiel aus Hi-Hats, Bass und Kick Drum bezieht bei dem Berliner seine Spannung aus seiner gewachsenen Tradition und der bewussten Entscheidung aus handelsüblichen Mustern auszubrechen. Reformation und solide Konstruktion stehen über dem Gimmick. Dettmann gießt Motorenöl aus Detroit in europäische Maschinen, erteilt britischer Bassmusik den Jack-Imperativ aus Chicago, kreuzt Klassiker mit abstrakten Zwischentönen und verbindet das Gestern mit dem Heute und Morgen. So stellt er in standhafter DJ-Manier Stimmungen und Verbindungen her, die sowohl alters- und klassen-, aber niemals belang- oder stillos sind, die Improvisationskunst mit sorgfältiger Vorarbeit koppeln und Techno jene oft so schmerzhaft vermisste seriöse Körperlichkeit verleihen.


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